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Förderverein der Metzger-Gutjahr-Stiftung e.V.

Vorstand

Vorsitzender:
Herr Fritz Karcher, Emmendingen
Stellvertretende Vorsitzende:
Frau Dr. Roswitha Honerkamp, Emmendingen
Schatzmeister: Herr Walter Ziegler, Teningen-Köndringen

Pressemeldung der Badischen Zeitung am 14.05.2011

Sechs Jahre, 90 500 Euro

Der Förderverein Metzger-Gutjahr-Stiftung zieht Bilanz und übergibt weitere Spenden.


Von unserer Redakteurin Sylvia-Karina Jahn

EMMENDINGEN.Auf 90500 Euro summieren sich die Leistungen, die der Förderverein des Pflegeheims der Metzger-Gutjahr-Stiftung in den sechs Jahren seines Bestehens für das Heim und seine Bewohner erbracht hat. Aktuell sind es ein Snoezelen-Wagen und eine Aufstehhilfe. All das summiert sich auf 8500 Euro.

tl_files/mgst/Foerderverein/Aufstehhilfe 2011-05-14.jpg2005 wurde der Verein gegründet, rief Vorsitzender Fritz Karcher in Erinnerung. Die Anschaffungen reichten von einem Konzertflügel, Kreuz und gestalteten Fenstern für den Mina-Gutjahr-Saal bis hin zu Rollstühlen, elektrischen Schiebehilfen dafür sowie die Unterstützung von Biographiearbeit. Auch zwei Strandkörbe wurden angeschafft.

All das dient den Bewohnern, aber auch den Mitarbeitern. Beirätin Roswitha Honerkamp wies darauf hin, dass sich der Förderverein zunächst schwer getan habe, Dinge wie Rollstühle oder eben die Aufstehhilfe zu finanzieren, weil dies eigentlich über die Kassen laufen sollte. Aber wenn die nicht zahlen … Die Aufstehhilfe etwa hilft Bewohnern und Angestellten. Sie unterstützt den alten Menschen beim Aufstehen und gibt ihm Sicherheit, vor allem aber das wichtige Gefühl, selbst zu handeln, erklärte Honerkamp. Außerdem, machte Pflegedienstleiterin Ursula Zürcher deutlich, brauche man sonst zwei Pflegekräfte und der Betreute fühle sich oft dennoch unsicher.

Das Gerät ist schon fleißig im Einsatz, ebenso der Snoezelen-Wagen. Wolken kann er an einer weißen Wand entstehen lassen, Wasserblasen und Lichtelemente. Solche Stimmungselemente sollen zur Aktivierung beitragen, aber auch beruhigend wirken und ein Wohlbefinden auslösen. "Das ist in der Altenpflege sehr wichtig, wir haben sehr aufgeregte Patienten, die sich nicht zurechtfinden", erklärte die Ärztin. Gerade bei Demenz müsse man sehr vorsichtig sein und könne dann aber große Erfolge erzielen, weil das Gerät nicht nur Auge und Ohren, sondern auch Empfinden, Schmecken und Fühlen anspreche, es könne neugierig machen und Anteilnahme wecken. Derzeit werde versucht, Ehrenamtliche so zu schulen, dass sie erkennen, was den Betreuten gut tut. So sollte immer der gleiche Betreuer und der gleiche Nutzer zusammenarbeiten. Mit dem Wagen kann man von Zimmer zu Zimmer zu gehen; ein Raum für diese Therapie ist der nächste große Wunsch.

tl_files/mgst/Foerderverein/Snoezelenwagen 2011-05-14.jpgAufsichtsratsvorsitzender Werner Schulz und Fritz Karcher dankten auch den Sponsoren, hauptsächlich der Volksbank; aber auch die Sparkasse und private Spender haben sich finanziell engagiert. Der Ahorn, der zentral im neuen Eingangsbereich steht, gehört ebenfalls zum Spendenpaket des Vereins, dem die Arbeit sicher nicht ausgehen wird: "Wünsche sind immer vorhanden", sagt Karcher, und an Ideen mangele es Sozialdienstleiterin Marta Henninger und Heimfürsprecherin Renate Ziegler so schnell nicht. Aber der Vorsitzende hat auch einen Wunsch: Der Förderverein könnte mehr als die aktuell 59 Mitglieder vertragen.

Kontakt zum Förderverein über Marta Henninger,  07641/581-105