Vorläufiges Besuchsverbot

Besuchsregelungen werden ab 18. Mai 2020 neu geregelt

Die Landesregierung plant ab 18.05.2020 das bisherige Besuchsverbot zu lockern. Dabei werden die Einrichtungen aufgefordert, ein Besuchskonzept zu erstellen, bzw. ein bestehende zu überarbeiten.

Dabei bleibt die Einrichtung weiterhin für einen größt möglichen Infektionsschutz verantwortlich. Dazu ist eine Risikoabwägung zwischen dem Bedarf an möglichst vielen sozialen Kontakten der Bewohnerinnen und dem Schutz vor Eintragung des Covid-19-Virus in die Einrichtung vorzunehmen.

Auch die personellen und räumlichen Möglichkeiten der Einrichtung sind dabei zu berücksichtigen und Grundlage eines Besuchskonzeptes.

Ein solches Konzept wird zur Zeit von uns erstellt. Die konkrete “CoronaVO Besuchsregelungen” wird aber erst ab dem 13.05.2020 veröffentlicht. Diese ist für uns aber wichtig für die Erarbeitung des angepassten Besuchskonzeptes. 

Sobald die Verordnung vorliegt werden wir unser Besuchskonzept fertig stellen und veröffentlichen können. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

Folgende Eckpunkte sind uns bekannt:

  • Die Besuche müssen rechtzeitig vorher vereinbart sein
  • Jeder Besucher ist mit Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie Tag und Dauer des Besuchs zu erfassen
  • Die geltenden Hygiene- und Abstandsregel sind einzuhalten
  • Besuche können mit max. 2 Besuchern stattfinden
  • Die Besuche sollen möglichst in Besucherzimmern und nicht im Bewohnerzimmer stattfinden – Ausnahmen bei bestimmten Voraussetzungen bei weitergehenden Schutzmaßnahmen sind möglich

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Schutzmaßnahme für unsere Bewohner/innen.

Inzwischen versuchen wir für unsere Bewohnerinnen eine Kontaktpflege nach Außen durch unterschiedliche Angebote zu ermöglichen:

  • Es gibt das Angebot, dass über Videotelefonie  ein Gespräch mit Bild des Gegenübers geführt werden kann. 
  • Es besteht die Möglichkeit von Fenstergesprächen für nahe Angehörige geben. Dabei sind Besucher außerhalb der Einrichtung (unter einem Dach) und die Bewohner/innen sitzen im Innenbereich.

Beide vorgenannten Maßnahmen erfolgen unter Begleitung durch haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeitende um Ansteckungsgefahren zu vermeiden und sind daher nur im eingeschränkten Umfang (vorläufig 14-tägig) möglich.

Im Falle einer Sterbephase gibt es bei Einhaltung vorgegebener Schutz- und Verhaltensmaßnamen bereits seit Anfang der Verordnung Ausnahmeregelungen, die mit der Einrichtung zu vereinbaren sind. 

Wir hoffen alle, dass auch bei uns die Einschränkungen für unsere Bewohner/innen gelockert werden können. Wichtig ist es dabei, die richtige Lösung zwischen dem Gesundheitsschutz und dem Vermissen von Familienkontakten der betroffenen Menschen zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

METZGER-GUTJAHR-STIFTUNG E.V.
WOHNEN UND PFLEGE IM
ZENTRUM VON EMMENDINGEN
Michael Kreis                  Ursula Kiehn
Vorstand                          Pflegedienstleitung